| 27.11.10 PKW im Wasser |
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PRESSEMITTEILING der Freiwilligen Feuerwehr Radolfzell am Bodensee
Samstag 27.11.2010, 18.52 Uhr, Bootswerftgelände Strandbadstraße Radolfzell
Fahrzeug mit 5 Personen in Hafenbecken gestürzt!
Glück im Unglück! - Alle Personen konnten sich selbst befreien
Radolfzell – Am Samstagabend gegen 18.50 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Radolfzell von der Integrierten Leitstelle mit den Alarmstichworten "Fahrzeug in Hafenbecken!" in die Strandbadstraße in Radolfzell alarmiert. Da bei einem solchen Ereignis auch damit zu rechnen ist, dass Betriebsstoffe des Fahrzeugs in den Bodensee gelangen könnten, wurde ebenfalls der Ölwehrzug der Feuerwehr Radolfzell mitalarmiert. Bereits 3 Minuten nach der Alarmierung war Einsatzleiter Michael Blender an der Einsatzstelle und konnte sich selbst ein Bild von der vorgefundenen Lage machen. Ein größeres Fahrzeug – ein so genannter SUV - war über die Slipanlage direkt in das Hafenbecken einer Bootswerft im Markelfinger Winkel gefahren. Mehrere Fahrzeuginsassen – insgesamt 5 Personen - konnten sich glücklicherweise durch die geöffneten Fahrzeugfenster ins eiskalte Wasser retten und wurden bereits durch den Betreiber der Werft in dessen Büroräumen erstversorgt. Einsatzleiter Blender lies zur Fahrzeugbergung die Rettungstaucher des Landkreises Konstanz alarmieren. Während dessen wurden die 5 Personen durch Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) medizinisch erstversorgt sowie im Anschluss daran zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gefahren. Durch Einsatzkräfte der Feuerwehr Radolfzell wurde die Einsatzstelle großräumig ausgeleuchtet. Da nicht auszuschließen war, ob Betriebsstoffe ausgetreten und somit in den Bodensee geflossen waren, wurde ebenfalls ein Teil des Hafenbeckens mit einer "Ölsperre" vom Bodensee abgetrennt, um zu verhindern, dass diese sich noch weiter auf dem Markelfinger Winkel verteilen würden. Das im Wasser befindliche Fahrzeug wurde im weiteren Einsatzverlauf durch die beiden Rettungstaucher der Feuerwehr Konstanz noch einmal "gesichtet", um sicher zu gehen, dass sich wirklich keine Personen mehr darin befanden. Erst dann wurde damit begonnen am Fahrzeug das Stahlseil einer Seilwinde zu befestigen, um dieses damit wieder näher in den Bereich der Slipanlage ziehen zu können. Dort konnte das Fahrzeug dann mit einem Kran der Bootswerft aus dem Wasser gehoben werden. "Diese Personen hatten alle Glück im Unglück!", so Blender. "Nur dadurch, dass sie sich selbst durch die geöffneten Fenster ins eiskalte Wasser retten konnten, wurde Schlimmeres verhindert!" Michael Horber, Pressesprecher der Feuerwehr Radolfzell erklärt warum: "Wenn das Fahrzeug einmal im Wasser ist, lassen sich aufgrund des fehlenden Stroms die elektrischen Fenster nicht mehr öffnen! Auch das Öffnen der Fahrzeugtüren ist aufgrund des zu hohen Gegendrucks des Wassers schier unmöglich!" Im Einsatz bis gegen 21 Uhr waren die Feuerwehr Radolfzell mit den Abteilungen Stadt und Markelfingen mit insgesamt 6 Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften, die Rettungstaucher der Feuerwehr Konstanz mit 5 Einsatzkräften und 1 Fahrzeug, ein Vertreter der Unteren Wasserbehörde, das DRK und der ASB sowie die Polizei.
Mehr Informationen sowie weiteres Bildmaterial finden Sie im Internet unter www.feuerwehr-radolfzell.de.
Bildlegenden:
Bilder 1-3: Die Feuerwehr Radolfzell wurde am Samstagabend auf das Gelände einer Bootswerft in der Strandbadstraße in Radolfzell alarmiert. Dort war ein Fahrzeug mit mehreren Insassen in das Hafenbecken gefahren. Alle 5 Personen konnten sich selbst retten.
Michael Horber, Pressestelle Feuerwehr Radolfzell 28.11.2010 – 10.45 Uhr
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